"Dreaming, after all, is a form of planing"

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Titel: Paper Princess – Die Versuchung
Originaltitel: Paper Princess
Autor: Erin Watt
Übersetzer: Lene Kubis
Verlag: PIPER
Preis: (D) 12,99€

Klappentext:
Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Vorwort:
Ich bin echt lange um das Buch herumgeschlichen, bis ich es mir endlich gekauft habe. Der Hype auf Bookstagram kam mir zu der Zeit sehr suspekt vor und generell lese ich eher Bücher abseits des Hypes, da ich in der Vergangenheit mit zu hohen Erwartungen an ein Buch gegangen bin und es mir somit nicht mehr gefallen hat. Jetzt, nachdem der große Hype abgeflaut ist, habe ich mich daran getraut und wurde positiv überrascht:

Darum geht's:
Ella Harper hat echt ein hartes Leben. Ihre Mutter Tod, ihren Vater hat sie noch nicht einmal kennen gelernt und von ihrer finanziellen Situation wollen wir erst gar nicht anfangen.
Kurz vor ihrer Mathestunde taucht ein gewisser Callum Royal auf und meint ihr Vormund zu sein.
Zunächst weigert sie sich mit ihm mitzugehen, aber durch die Aussicht auf Geld, womit sie ihr College bezahlen könnte, geht sie schließlich mit und landet auf einmal in einem Leben, wo alles mehr Schein als Sein ist.
Das gilt auch für die Royal Brüder, welche sie zu nächst als aussätzige behandeln, aber mit der Zeit gewöhnt sie sich an sie, doch die Royals können einen zerstören.

Meine Meinung:
Beginnt man dieses Buch zu lesen, kann nicht mehr aufhören. Immer wenn ich gelesen habe konnte ich erst nach einer handvoll Kapiteln aufhören, denn die Geschichte hat einen hohen Suchtfaktor. Diese ganze Zeit über erfährt man immer wieder neue Sachen und das Puzzle beginnt sich immer mehr zusammenzusetzen, weshalb einem nie langweilig wirkt. Vor allem durch die gut ausgearbeiteten Charakteren, welche alle ihre eigene Geschichte haben, kann man sich sehr gut in die Geschichte einfühlen. Auch der Schreibstil ist wunderbar flüssig und leicht lesbar.

Die Charaktere:
Ella Harper hat echt viel durch gemacht und immer noch kann sie lachen und ihr Leben einigermaßen genießen. Vor allem ihr durchgehender Sarkasmus verleiht dem Buch eine wunderbare frische, die das Geschehen immer wieder auflockert. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass sie ein bisschen naiv ist und an einigen Stellen schnell klein beigibt, aber das ist in vielen Situationen auch nachvollziehbar. In Bezug auf Reed hätte ich mir gewünscht, dass sie vielleicht noch ein wenig mehr nachhakt. Aber alles in einem ist sie eine sehr sympathische Protagonistin.

Ach ja der gute Reed. Ich würde ihn am liebsten rütteln und fragen wieso er das getan hat. Er erscheint sehr geheimnisvoll und weiß seine Gefühle zu verstecken. Allerdings merkt man auch schnell, dass er dafür ein Ventil braucht und das hat er gefunden, allerdings erfährt nicht großartig mehr darüber, was ich ein wenig schade finde. Zu Ella ist er eigentlich durchgehend distanziert. Zwar gibt es Stellen, die anders erscheinen, aber im großen und ganzen erscheint er sehr unnahbar. Das trägt aber zu seinem geheimnisvollen Image bei und ich freue mich schon mehr über ihn zu erfahren.

Der Schreibstil:
Das Autorenduo Erin Watt schreibt super. Am Ende jedes Kapitel möchte man weiter lesen und hundert Seiten lesen sich manchmal echt verdammt schnell. Die Höhepunkte verteilen sich über das ganze Buch und das große Ende, ja, dafür könnte ich sie immer noch schlagen, aber ich hoffe das klärt sich. Die Charaktere haben sie auch wundervoll ausgebaut, sodass man alle auf ihre Art ins Herz geschlossen hat. Allerdings hat mir allgemein ein Funke gefehlt, weshalb es einen kleinen Abzug an dieser Stelle gibt.

Fazit:
Ein wunderbares Buch mit tollen Charakteren, einer super Storyline und einem spannenden Schreibstil. Die Geschichte ist auf ihre Art inspirierend und ich bewundere Ella für ihre toughe Art. Reed könnte ich immer noch eine runter hauen, aber das gehört dazu. Aufgrund der genannten Punkte gebe ich super 4/5 Punkten.
{(unbezahlte) Werbung, da Rezension}
Titel: Keep
Originaltitel: Hooking Up
Autor: Helena Hunting
Übersetzer: Beate Bauer
Verlag: LYX-Verlag
Preis: (D) 10,00€
neugierig? Hier geht's zur Verlagsseite

Klappentext:
One-Way-Ticket to Paradies
Als Amalie Whitfield ihren Fast-Ehemann beim Fremdgehen erwischt (auf der eigenen Hochzeit!), ist sie so gedemütigt, dass sie kurzerhand ihren Koffer packt und die Hochzeitsreise nach Bora Bora allein antritt. Auf der winzigen Insel läuft sie ausgerechnet Lexington Mills über den Weg, der ihr Herz schon seit Langem gefährlich schnell schlagen lässt. Doch der mysteriöse Geschäftsmann ist der Letzte, mit dem sie jetzt eine Affäre beginnen sollte ...

Meinung:

Nachdem mich der erste Band aus der größten Leseflaute meines Lebens gerissen hat, war sehr gespannt auf den zweiten Band der Mills-Brothers Reihe. Auch diesmal konnte mich die Autorin von ihrem Schreibstil und der Story überzeugen. Aber von Anfang an:

Darum geht‘s:
Amie und Armstrong haben geheiratet. Aber das hindert Armstrong nicht daran auf der gemeinsamen Hochzeit fremdzugehen. Als Amie den Vorfall einigermaßen verarbeitet hat, tritt sie auf zur Reden ihrer besten Freundin Ruby, die Hochzeitsreise nach Bora Bora alleine an. Als sie dann auf der kleinen Insel den Cousin ihres Noch Ehemannes trifft, ist er der letzte auf den sie sich einlassen sollte, auch wenn es „nur“ eine Affäre ist…

Charaktere:
Amalie Whitfield ist die Hauptprotagonistin, die wir schon im ersten Band der Reihe ein wenig kennen gelernt haben. Dort wirkt sie sehr zurückhaltend und vielleicht auch ein bisschen naiv. Im zweiten Band, in dem es nun um sie geht, erfährt man mehr über den Hintergrund. Zusammengefasst: Sie hat einfach Pech mit Typen.
Ihre Art hat mich manchmal zum verzweifeln gebracht, weil ich sie einfach ein wenig zu klischeehaft fand. Ihre Art mit Problemen umzugehen, war nicht besonders hilfreich und manchmal ein bisschen anstrengend. Aber sie war mir trotzdem sympathisch. Sie hatte etwas an sich was ich bewundernd habe, da sie sich, trotz des vielen Mists in ihrem Leben, nicht hat unterkriegen lassen. Und um das naive, schüchterne nochmal zur Sprache zu bringen: Stille Gewässer sind tief…

Lexington Mill… Ach ja. Bad Boy von außen Mister Charming von innen. Auch wenn er, genauso wie sie, manchmal ein wenig zu klischeehaft gewirkt hat, fand ich ihn eigentlich echt toll.
Er hatte die perfekte Mischung von Bad und God Boy und ich glaube, das macht die perfekte Chemie zwischen den beiden aus. Und wenn ich eins sagen kann, dann ist es das heiß her hergeht zwischen ihnen….

Eine Person möchte ich noch nennen: Armstrong.
Der Arschloch vom Dienst. Entschuldigt bitte meine Wortwahl, aber es gibt keine bessere Beschreibung für ihn. Eine Person die aus purem Egoismus heraus handelt ist mir von Anfang an unsympathisch. Vor allem, wenn er die Vorwürfe nicht einsieht. So viel zu ihm, kommen wir zur Autorin.

Schreibstil:
Helena Hunting hat einen sehr angenehmen Schreibstil, bei dem man einfach nicht aufhören will zu lesen. Sie schafft es heiße Momente zwischen tiefgründigen Dialogen einzubauen und es aufgesetzt wirken zu lassen. Schade an der Geschichte ist nur die Vorhersehbarkeit. Ich konnte eigentlich die ganze Zeit sagen was passiert und manche Stellen haben sich dadurch ein wenig gezogen, aber alles in einem war es dennoch spannend.

Fazit:
Ein typisches New Adult Buch. Die Charaktere waren toll, auch wenn sie teilweise ein wenig zu klischeehaft waren. Auch der Schreibstil , war sehr angenehm und schnell lesbar. Selbst wenn ich die Geschichte ein wenig voraussehen konnte, hat mich das Buch sehr gut unterhalten und kommt auf meine Gute Unterhaltung mit 4/5 Punkten Liste.
Ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe!
Stay {Rezension = Empfehlung, keine Werbung}

Titel: Stay
Originaltitel: Shaking Up
Autor: Helena Hunting
Übersetzer: Beate Bauer
Verlag: LYX
Preis: (D) 10,00€
Neugierig geworden? Hier gelangst du zur Verlagsseite.

Klappentext:
Ruby Scott ist verzweifelt: Nachdem ein mysteriöser Typ sie auf einer Party erst küsst und ihr dann mitten ins Gesicht hustet, wird sie so krank, dass sie ein wichtiges Casting vermasselt. Dabei braucht sie dringend einen Job. Das Angebot, sich um die Haustiere des reichen Hotelbesitzers Bancroft Mills zu kümmern, kommt ihr da gerade recht. Doch sie ahnt nicht, dass Bancrofft kein Geringerer ist als der Typ von der Party ...

Vorwort:
Ich bin nichts ahnend durch ein Thalia geschlichen auf der Suche nach einem Buch, welches mich aus meiner längsten Leseflaute holen sollte. Ich habe dann dieses schöne handliche Buch entdeckt habe den ersten Satz gelesen und war sofort Feuer und Flamme. Und wenn ich ehrlich bin wurde ich auch nicht enttäuscht. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

Und darum geht es:
Ruby hat ein großes Problem. Während ihr Vater Millionen scheffelt, sitzt sie ohne vernünftiges Einkommen in New York. Ihre letzte Hoffnung ist ein Casting, aber als sie Tags zu vor auf der Verlobungsparty ihrer besten Freundin aus versehen einen Typen knutscht,wird sie so krank, dass sie das Vorsprechen komplett vermasselt. Als sich durch ihre Freundin die Gelegenheit ergibt auf die Haustiere von Bancroft zu kümmern, schöpft sie neue Hoffnung, doch dieser besagte Bancroft ist ihre Knutsch Bekanntschaft. Aber als Bancroft von ihren Problemen erfährt, lässt er sie sogar für die Zeit, die er auf Geschäftsreise ist bei sich wohnen. Die beiden einigen sich und gehen damit ein Spiel mit dem Feuer ein, denn beide zwischen den beiden knistert es gewaltig…

Meine Meinung:
Stay ist das erste Buch, welches ich aus dem LYX-Verlag gelesen habe, was eigentlich eine Schande ist, wenn bedenkt, wie viele grandiose Bücher es aus diesem Verlag gibt. Aber wie gerade schon angedeutet: mich hat das Buch überzeugt.

Ruby Scott ist eine süße Frau, die ihren eigenen Weg gehen möchte, was ich sehr bewundernswert finde, da sie eigentlich aus einer Familie stammt, die ihr alles kaufen könnte. Sie widersetzt sich den Regeln der Gesellschaftsschicht aus der sie kommt und versuch das beste aus ihrer Situation zu machen. Sympathisch macht sie auch ihren Traum vom Schauspiel, denn (ich bin jetzt mal ehrlich) ich wollte früher mal gerne Schauspielerin werden. Sie hat sich für den schweren weg entschieden sich am Broadway zu beweisen und das ganz ohne irgendwelche Anrufe vom Einflussreichen Vater.

Bancroft ist mehrere Millionen, wenn nicht sogar paar Milliarden schwer. Wer würde bei solch einen Bankkonto nicht schwach werden? Bancroft lässt sich von dieser Summe zumindest nicht sehr beeindrucken und bildet sich auch nichts darauf ein. Sehr sympathisch. Außerdem hat er sich bis jetzt auch dem Willen seines Vaters widersetz und geht nur widerwillig auf diese Geschäftsreise, vor allem nachdem er auf Ruby getroffen ist und ihr Unterschlupf in seiner Wohnung gibt. Und so zu vorkommend, wie er mit ihr umgeht ist auch ein echter Traum. Zusammengefasst: Bancroft ist ein heißer Typ zum verlieben und mit Manieren.

Die Handlug war an einigen Stellen leider etwas voraussehbar, was ein wenig schade war, was mich jedoch nicht allzu sehr gestört hat. Aber das ständige hin und her bei täglichen Telefonaten war dann auf Dauer schon ein bisschen nervig, jedoch hat die Autorin es geschafft selbst diese Stellen so zu gestalten, dass es authentisch wirkt.

Der Schreibstil von Helena Hunting ist angenehm frisch und locker. Mit nur einem Satz hat mich überzeugt dieses Buch zu kaufen und zu lesen (innerhalb von 2 Tagen!). Sie erzeugt eine angenehme und tolle Atmosphäre und zu dem sind die heißen Stellen nicht übertrieben oder künstlich langgezogen, sondern perfekt.
Die Spannung zwischen den beiden Protagonisten ist perfekt beschrieben und so prickelnd, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen, sodass ich überhaupt nicht gemerkt habe, dass ich jetzt schon wieder hundert Seiten gelesen habe.
Leider muss trotzdem sagen, dass mir eine gewisse tiefe gefehlt hat bzw. einen Punkt, wo die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt.

Fazit:
Das Buch hat mich klar aus meiner Leseflaute geholt und schon allein für diesen Punkt gibt es Pluspunkte. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, was schon ein Hinweis ist, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat.
Außerdem, und das sage ich echt selten ist dieses Buch echt heiß. Das Zusammenspiel der Charaktere ist einfach nur spannend und heiß. Auch mitzuverfolgen, wie Ruby versucht immer wieder ihren Traum zu verwirklichen ist echt schön.
Also an alle, die ein wunderschönes heißes und süßes Buch suchen: LESEN! Denn ihr würdet sonst etwas verpassen.
Aber wegen der fehlende Tiefe gebe ich „nur“ 4/5 Punkten.
Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Titel: Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Originaltitel: Wicked
Autor: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer: Michaela Link
Verlag: Heyne
Preis: (D) 14,99€
Hier  gelangt ihr sofort zur Verlagsseite!

Klappentext:
Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann ...

Vorwort:
Zu aller erst möchte ich mich für dieses Rezensionsexemplar herzlichst bedanken, auch wenn die Rezension etwas spät kommt.
Als ich das Buch beim Bloggerportal entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme, denn nicht jeden Tag kommt ein neues Buch von Jennifer L Armentrout raus und ich als Fan von ihr, konnte nicht widerstehen und habe das Buch direkt angefragt.

Inhalt:
Ivy Morgan ist mindestens so klug, wie gefährlich. Tagsüber studiert sie in New Orleans an der Loyola University und nachts jagt sie die Fae. Wesen die nicht auf diese Welt gehören und die vom sogenannten Orden bekämpft werden.
Ivy ist Mitglied genauso wie Ren Owens, der plötzlich auftaucht, als mehrere Ordensmitglieder sterben. Klar es ist kein ungefährlicher Job, wenn man gegen fast unsterbliche Wesen kämpft, doch die Todesfälle sind zu viele um sie für Unglück zu halten.
Sie hat das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt und als Ren ihr geheime Informationen anvertraut, wird ihre Welt auf den Kopf gestellt und das nicht nur wegen den gefährlich sexy grünen Augen, mit denen er Ivy quasi auszieht, doch während die beiden gegen den Weltuntergang kämpfen, kommen sich beide näher, aber ist Ivy nach ihrem großen Verlust schon bereit für eine neue Beziehung?

Meinung:
Vorne Weg: Ich liebe Jennifer L Armentrouts Fantasy Romane (an erster Stelle auf jeden Fall die wunderschöne Lux-Reihe, die ich gleich zweimal verschlungen habe) und dieses Buch ist keine Ausnahme.

Ivy Morgan ist tödlich. Zumindest für die Fae, die keine Chance gegen sie haben. Doch sie ist auch gebrochen innerlich und muss den Verlust ihres Freundes verkraften, was ihr schwerer fällt als gedacht. Manchmal lese ich Bücher und habe das Gefühl, dass das hinterher trauern mehr Seitenfüllen soll, als dass es groß zur Geschichte beisteuert, doch hier haben mich ihre Beweggründe überzeugt und mitfiebern lassen.

Okay jetzt kommen wir zu Ren Owens. Ein Typ den ich zu beginn überhaupt nicht ausstehen konnte, doch irgendwann haben mich diese grünen Augen überzeugt.
Anfangs dachte ich schön von aussehen aber leider nichts im Hirn außer Anmachsprüche, doch genau die haben der Geschichte auch einen gewissen Charme gegeben, der sehr zur Atmosphäre passt. Mein Eindruck von ihm am Ende der Geschichte, ist süß und hilfsbereit.was ein großer Wandel ist, wenn man bedenkt, dass er zu nächst als Aufreißer rüberkam.

Jennifer L Armentrout hat einen eigenen Schreibstil, den ich schon liebe, seit ich Obsidian gelesen habe. Er ist leicht und flüssig zu lesen, dass man am liebsten den ganzen Tag lesen möchte. Auch an der Spannung fehlt nichts, denn die kommt nicht nur durch die Annäherungsversuche von Ren, sondern auch durch die Entwicklungen im Buch, die einem teilweise die Sprache verschlagen.
Eins möchte ich zu diesem Buch aber noch los werden: Es gibt Dinge, die ich eigentlich kaum über Bücher sage, wie zum Beispiel, dass sie manchmal echt heiß sind, aber wie schon teilweise in der Lux-Reihe, finde ich hat auch dieses Buch tolle Stellen

Fazit:
Wicked ist ein wunderbares Buch, mit echt tollen Charakteren und einer atemberaubenden Handlung.
Der Schreibstil ist der Hammer und wer noch kein Buch von ihr gelesen hat, sollte dies schnellst möglichst nachholen, denn euch entgehen wunderschöne berührende Geschichten.
Und um diese Rezension abzuschließen: Es ist ein fantastisches Buch, bei dem ich es kaum abwarten kann, den nächsten Band zu lesen. Ich gebe wohlverdiente 5/5 Punkten.
Eine absolute Empfehlung an sämtliche Fantasie Liebhaber.
To all the boys I‘ve loved before


Titel: To all the boys I‘ve loved before
Autor: Jenny Han
Verlag: Simon and Schuster
Preis: £6.99

Klappentext:
Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …

Vorwort:
Dieses Buch hat den Weg in mein Regal durch „Everything, Everything“ gefunden.
Es ist nämlich eines der Bücher, welches ich schon ewig lesen wollte, aber nie dazu kam und erst als der Film angekündigt wurde, wollte ich den Film unbedingt sehen. Aber ich habe das Motto: Books before movies! Also habe ich mir das Buch so schnell wie möglich zu geholt, um in die süße Welt Lara Jean abzutauchen.

Inhalt:
Lara Jean, Margot und Kitty sind drei Schwestern, die nichts und niemand trennt, bis Margot zum studieren nach Schottland zieht und Lara Jean ab sofort die Mutterrolle übernimmt. Denn ihre Mutter ist kurz nach der Geburt von Kitty gestorben.
Aber während sich Lara Jean vor allem darum Gedanken macht, wie sie eine perfekte große Schwester sein kann , schleicht sich ein weiteres Problem an: Jungs.
Denn sie hat an jeden Jungen, in den sie verliebt war, einen Liebesbrief geschrieben.
Jeden einzelnen versiegelt, mit Adresse versehen und sicher verwahrt in einer Hutbox. Doch eines Tages werden sie versendet und das Drama nimmt seinen Lauf…

Meinung:
Die Geschichte erinnert mich ein wenig an eine typische Highschool Geschichte, bei der es den Hottie, die Zicke, den Süßen und Zickenkrieg gibt. Versteht mich nicht falsch, ich finde die Idee mit den Liebesbriefen echt niedlich und gut durchdacht, was auch der Hauptgrund war, weswegen ich das Buch zu ansprechend fand, aber dennoch bedient sich das Buch sehr an sämtlichen Klischees.
Lara Jean, die Protagonistin, ist zu beginn sehr zurückhaltend und schüchtern, entwickelt sich aber deutlich weiter, eine Eigenschaft, die ich sehr schätze, sonst wäre das Buch echt langweilig geworden.
Sie ist das süße Mädchen von nebenan, welches in ihrer eigenen Welt lebt und einen Liebesroman nach dem anderen verschlingt ( fast genau wie ich :D), weswegen ich sie auch sehr sympathisch finde.
Zusammengefasst ist sie das typisch schüchterne Highschool Mädchen, welches aber insgeheim von allen bewundert wird.

Peter ist der Hottie in der Geschichte. Er wirkt zu beginn etwas distanziert und kühl, doch das ändert sich recht schnell als er sich von seiner Freundin trennt. Trotzdem erfährt man nie seine wahren Beweggründe bzw. ich hatte die ganze Zeit das Gefühl das er etwas verheimlicht. Und das fand ein bisschen störend, aber das war es dann auch Kritik. Und nach dem Lesen hätte ich auch gerne einen Peter.

Josh, der Freund von Margot, ist die erste Person, der Lara Jean ein Liebesbrief schreibt und auch nach all den Jahren, scheint sie etwas unsicher über ihre Gefühle für ihn zu sein.
Wie ihr sicher schon ahnt ist er der süße Junge von nebenan, mit dem sie seit Kindheitstagen spielt. Schade nur, das es Margots Freund ist, denn sonst hätte ich die beiden sofort geschippt :D.

Ich könnte noch mehr viel mehr Personen nennen, die eine sehr wichtige Rolle spielen, aber ich glaube, das würde ein wenig zu viel Zeit in Anspruch nehmen und somit komme ich auch direkt zum Schreibstil von Jenny Han.

Sie schreibt einen sehr flüssigen und leichten Stil, was ich persönlich echt gut finde, denn ich habe das Buch auf Englisch gelesen, somit nicht alles verstanden, aber durch das eher leichte eher Englisch, war es kein Problem mich in die Geschichte hinein zu versetzen.
Eine Sache, die ich kritisch sehe, ist die Vorhersehbarkeit der Geschichte und die fehlende Spannung. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon sehr viele vergleichbare Geschichten gelesen habe und somit den groben Handlungsstrang schon vorausahnen konnte, weswegen ich dem Buch an dieser Stelle einen Punkt abziehen muss.
Ein zweiter Punkt der mich nicht so gefallen hat ist, dass der fehlende Wendepunkt, den ich vor allem an Colleen Hoovers Büchern so liebe und was die Geschichte auch zu etwas besonderen macht. aber bevor sich mein Meckern ausweitet Komme ich zum Fazit.

Fazit:
Eine unterhaltsame Highschool Geschichte, die aber auch einige schwächen aufweist, wie z.B. die fehlende Spannung. Aber sie hat auch einige stärken, wobei sich das Buch nicht verstecken muss:
Die Idee mit den Liebesbriefen ist echt süß und hat mir sehr gefallen. Auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. 
Alles in einem hat mir das Buch echt gu gefallen und gebe 3,5/5 Punkten
You make my heart race

Titel: You make my heart race
Originaltitel: Breath, Annie, Breath
Autor: Miranda Kenneally
Übersetzer: Gabriele Burkhardt
Verlag: cbt
Preis: (D) 9,99€
Neugierig? Hier geht es zum Buch!


Klappentext:
Wäre ihr Exfreund Kyle noch am Leben, wenn sie nicht mit ihm Schluss gemacht hätte? Von Schuldgefühlen getrieben, bereitet sich Annie auf den Marathon vor, den eigentlich er laufen wollte. Das Training ist hart und wird nur durch Annies attraktiven und draufgängerischen Laufpartner Jeremiah versüßt. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist nicht zu leugnen, doch Jeremiahs dunkle Vergangenheit scheint ihn immer wieder einzuholen und Annies Herz ist noch immer gebrochen ...

Vorwort:
Dieses Buch habe ich beim Bloggerportal entdeckt und mich hat nicht nur das Cover überzeugt, sondern vor allem der Klappentext und hiermit möchte ich mich nochmal vielmals bedanken, dass ich dieses Buch rezensieren darf.

Inhalt:
Annie hat ein hartes Jahr hinter sich. Nachdem ihr Ex-Freund Kyle gestorben ist, ist sie in ein tiefes Loch gefallen, aber jetzt hat sie einen Entschluss gefasst: Sie möchte den Marathon laufen, für den Kyle so hart trainiert hat. Als sie über ihre Lehrerin an einen Lauftrainer vermittelt wird, beginnt für sie ein hartes Training. Bevor angefangen hat sie zu laufen, konnte sie keine 3 Meilen durch halten, aber von ihren Schuldgefühlen getrieben läuft sie immer weiter und trifft dabei auf ihren Laufpartner Jeremiah. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber auch Jeremiah hat eine dunkle Vergangenheit und Annie hat Angst, wenn sie sich auf ihn einlässt, ihn auch noch zu verlieren.

Meinung:
Ich als Sportfan, war sofort Feuer und Flamme ein Buch über das Laufen zu lesen, verpackt in einer süßen Liebesgeschichte. Und wenn ich ehrlich bin, hat mir das Buch Lust gemacht einen Marathon zu laufen, vielleicht werde ich das eines Tages ja sogar tun.
Die Handlung ist vielleicht ein bisschen kitschig, aber alles in einem, finde ich, hat die Geschichte ihren eigenen Flair. Es ist ein schöne leichte Sommerlektüre, die einen den einen oder anderen Sommertag verschönern kann. Außerdem bringt es echt Spaß in diese Geschichte einzutauchen, denn immer wenn man das Buch wieder weglegt, hat man sofort Lust rauszugehen und zu laufen.

Die Charaktere sind mir nach und nach ans Herz gewachsen, auch wenn ich bei dem einen oder anderen eine kleine Sache auszusetzen habe.
Annie ist das süße Mädchen von nebenan mit einem gebrochenen Herzen. Erst im Verlauf des Buches erfährt man, wie mies es ihr wirklich geht und wie sehr sie mit dem Tod von Kyle zu kämpfen hat. Aber es gefällt mir was für einen Ehrgeiz sie hat. Ich wüsste nicht, wie lange ich bei so einem Training durchhalten würde, welches sie über ein halbes Jahr durchzieht.
Einen Kritikpunkt hab eich aber an ihr: Sie redet nicht über ihre Probleme. Viele Konflikte hätten viel schneller gelöst werden können, wenn sie mit anderen Leuten gesprochen hätte oder nicht so lange um den heißen Brei herumredet.

Jeremiah ist echt süß. Ich glaube das eine passende Beschreibung, auch wenn er zu beginn ein wenig seltsam wirkt, als er sich mit Annie beim Lauftraining in den Busch verzieht um mit ihr herumzuknutschen, obwohl die beiden sich nicht kennen. So schlimm wie sich das jetzt anhört fand ich es nicht, denn was ich schlimmer finde, ist sein Problem mit Extremsport. Er versteht es nicht, wieso alles sagen, er solle einen Gang runter schalten. Erst als Annie ihm ins gewissen redet merkt man, dass er ein wenig zwie gespalten ist. Aber eins muss man ihm lassen: Er ist ein exzellenter Läufer.

Mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Er ist leicht und flüssig zu lesen, was hervorragend zu einem entspannten Sommerbuch passt. Auch wenn ich mir vielleicht ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte, finde ich es ein gelungenes Buch. Denn wenn ich ehrlich bin, kann ich ihr verzeihen, denn so habe ich einige Lauftipps bekommen.
Andere finden es vielleicht ein bisschen zu Fachbuch lastig aber ich finde es gut, das man noch ein Informationen über das Laufen bekommt, denn es geht in dem Buch ums Laufen und es wäre ein bisschen komisch, wenn es solche Passsagen nicht geben würde.

Fazit:
Ein super schönes Sommerbuch mit einem Wundervollen Cover. Aber auch der Inhalt ist überzeugend und alle die Sport begeistert sind, sollten dem Buch unbedingt eine Chance geben.
Ich finde es ist die perfekte Sommerlektüre auch wenn mir ein wenig Spannung gefehlt hat, was es mit wissenschaftlichen Komponente wieder ausgeglichen hat und auch wenn die Charaktere ein paar Schwachstellen haben (kein Mensch ist perfekt) , kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Ich gebe 4/5 Punkten!

Throne of Glass – Kriegerin der Schatten

Titel: Throne of Glass – Kriegerin der Schatten
Originaltitel: Throne of Glass – Crown of Midnight
Autor: Sarah J. Maas
Übersetzer: Ilse Layer
Verlag: dtv
Preis: (D) 10,95€
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Klappentext:
Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?

Vorwort:
Da es sich um den zweiten Bnd dieser Reihe handelt könnten Spoiler enthalten sein.
Ich habe bis jetzt vier Bücher von Sarah J. Maas gelesen und jedes mal wurde ich von neuen überrumpelt. Ehrlich gesagt finde ich es eine Schande von mir, dass ich den zweiten Band so lange nicht gelesen habe, aber besser spät als nie.

Inhalt:
Celaena hat es geschafft. Sie ist Champion des König und muss jetzt in seinem Namen Töten. Doch sie ist schlau und spielt ein gefährliches Spiel mit dem König: Sie tötet ihre Opfer nicht, sondern lässt sie verschwinden und bringt dem König einen Kopf von einer Leiche eines Hospitals, welchem ihrem Opfer geähnelt hat.
Sie verheimlicht das sogar ihrem einzigen Verbündeten Chaol, der sich immer weiter in ihr Herz schleicht, aber kann sie ihm wirklich trauen?

Neben diesem Problem, muss sie aber auch andere bewältigen: Sie muss eine Hochrangigen Rebellen ermorden und wie soll sie seinen Tod vortäuschen?
Doch als sie Beistand bei Elena sucht erscheint sie nicht und sie muss sich mit dem lästigen Mort herumschlangen, einen Bronzenen Türknauf, der ihr nur rätselhafte Hinweise gibt, mit denen sie nicht viel anfangen kann. Doch Irgendwann scheint sie auf der Richtigen Spur zu sein und die Ereignisse überschlagen sich.

Meinung:
Die Handlung werde ich so schnell nicht vergessen, denn nicht nur einmal hatte ich einen WHY?! Oder WTF? Moment. Das ist eine Sache, für die zumindest ich Sarah J. Maas liebe und gleichzeitig hasse. Aber wenn ich mir andere Rezensionen zu ihren Büchern durchlese, stimmen mir bestimmt mehr Leute zu. Das Ende hat mich aber richtig gekillt, auch wenn es sich schon angekündigt hatte und ich auch schon einige Vermutungen in diese Richtung hatte. Das ist auch einer der Gründe, wieso ich mir direkt den dritten Band geholt habe.

Celaena ist das Badass, welche man im ersten Band kennengelernt hat. Auch wenn sie sich mit ihren Ängsten und Problemen immer im Kreis dreht ist sie einer der sympathischen Charakteren. Ehrlich gesagt liebe ich sie für ihre Schlagfertigkeit und ihren Humor.
In diesem Buch wirkt sie aber nicht kann so unbedacht wie ihm vorangegangenen,was meiner Meinung nach eine sehr gute Entwicklung ist.

Mehr als Dorian wird in diesem Band Chaol thematisiert, was ich ehrlich gesagt auch echt gut fand. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass ich immer noch #TeamDorian bin.
Chaol ist einer der Charaktere, die ich nicht so ganz einordnen kann, denn auf einer Seite ist er die Person, die am meisten auf Celaena achtgibt und sie auch liebt.
Doch auf der anderen Seite ist er der Leibgardist des Königs und so muss er sich entscheiden wem seine Loyalität gilt und das ist nicht einfach, wenn die größten Assassinen aus ganz Sardothien sich in sein Herz schleicht.

Dorian wirkt in diesem Band etwas distanziert, was sich hoffentlich in den folgenden Büchern noch ändern wird. Doch seine Distanz hat Gründe, die im ersten Band deutlich geworden sind. Doch er fühlt trotz allem noch etwas für Celaena und es macht ihm zu schaffen sie immer bei Chaol zu sehen. Aber er ist der Prinz und muss sich seinen Vater beugen, bis er irgendwann merkt, dass er sich gegen ihn stellen kann, was ich eine echt gute Entwicklung finde. Wie lange saß ich vor dem Buch, nur um darauf zu warten, dass er sich endlich gegen seinen Vater stellt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefreut habe.

Alles in einem haben alle drei Hauptcharaktere eine Entwicklung gemacht, die echt erfrischend ist und dem Buch wieder eine Lebendigkeit einhaucht.

Doch das alles liegt hauptsächlich am Schreibstil von Sarah J. Maas. Sie ist einfach genial! Mit einem flüßigen leichten Schreibstil, bei dem man die Zeit komplett vergisst und in eine komplett andere Welt eintauchen kann. Sie baut an den richtigen Stellen Spannung auf und haucht den Charakteren Leben ein, die dadurch so realistisch wirken, als ob es sie auch im echten Leben geben würde. Ich hätte nichts dagegen eine Celaena als Freundin zu haben (als Feindin hätte ich schon ein bisschen was dagegen. Wer würde denn auch schon gerne von ihr Niedergemäht werden ? :D)
Zurück zur Autorin:
Wenn ich ihren Schreibstil in einem Wort beschreiben müsste, wäre es wahrscheinlich: Unvergesslich. Sie schreibt so, dass sich die Geschichten in das Hirn einbrennen, zwar auf einem anderem Weg als der von Colleen Hoover, aber man behält die Handlung und wird sofort von ihr gefesselt. Zusammengefasst: Ich liebe ihren Schreibstil!

Fazit:
Der Zweite Band kann locker mit dem ersten mithalten, wenn nicht , ist er sogar besser. Die Handlung ist ebenso einzigartig wie genial. Ich habe noch kein vergleichbares Buch gelesen und möchte es ehrlich gesagt auch gar nicht. Die Charaktere treten nicht auf der Stelle, sondern entwickeln sich ständig weiter. Sie wirken so realistisch, wie erfundene Figuren nun mal wirken können und der Schreibstil, durch den sie so so realistisch werden, ist einfach perfekt.
Um es kurz zu machen, es gibt nichts was ich an dem Buch auszusetzen habe, außer vielleicht die Sache mit Chaol, aber das solltet ihr selber lesen!
Ich gebe dem Buch ganze 5 von 5 Punkten und zählt ab sofort zu meinen Jahreshighlights!


Nächstes Jahr am selben Tag

Titel: Nächstes Jahr am selben Tag
Originaltitel: November 9
Autor: Colleen Hoover
Übersetzer: Katarina Ganslandt
Verlag: dtv
Preis: (D) 12,95€
Neugierig geworden? Hier geht es dierekt zum Buch!

Klappentext:
Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

Vorwort:
Ich bin wahrscheinlich die letzte, die dieses Buch gelesen hat. Schande über mein Haupt. :D Ehrlich gesagt lag dieses Buch viel zu lange in meinem Regal was vermutlich daran liegt, dass ich ein wenig angst habe, dass ich von einem Colleen Hoover Buch enttäuscht werden könnte, aber ich wurde mal wieder eines besseren gelernt. Ich sollte beim nächsten Buch von ihr, welches ich mir kaufe endlich trauen es direkt zu lesen.


Inhalt:
Die achtzehnjährige Fallon hat in ihrem Leben bereits viel durch machen müssen. Einst gefeierte Schauspielerin einer Jugendserie, bis zu einen verhängnisvollen 9. November, an dem sie für ihr den Rest dran zu nagen hat. An diesem besagten 9. November hat sie gerade bei ihrem Vater geschlafen, als sein Haus in Flammen aufging. Sie kam gerade noch so mit dem Leben davon. Aber wurde für den Rest ihres Lebens mit Brandnarben gezeichnet, die sich über ein gesamte Körperhälfte ziehen. Sie verlor an diesem Abend nicht nur ihre Schauspielrolle, sondern auch ihr Selbstbewusstsein.
Ihr Vater ist, zwei Jahre nach dem verheerenden Brand, keine große Stütze, denn er versucht es ihr auszureden nach New York zu ziehen und es am Broadway zu verseuchen. Es ist der Jahrestag der Tragödie an dem sie Los Angeles endgültig den Rücken kehren möchte und dann ausgerechnet auf Ben trifft. Der erste Junge, der sie seit dem Unfall wieder anlächelt. Sie verbringen die letzten Stunden vor dem Abflug zusammen und es kommtr wie es kommen musste. Sie verlieben sich ineinander. Aber sie beschließen es nicht zu überstürzen und treffen eine Entscheidung: Sie treffen sich jedes Jahr am selben Tag im selben Diner wieder und das restliche Jahr über haben sie keinen Kontakt miteinander. Und jedes Jahr aufs neue kommt das Leben dazwischenkommen kann die Liebe der beiden das überstehen?

Meinung:
OK wow… Nach der letzten Seite dieses Buches musste ich erst einmal tief durchatmen. Colleen Hoover hat es geschafft mein Herz einmal mehr zu brechen und ich kann ehrlich gesagt gar nicht in Worte fassen, was ich während des Lesens gefühlt habe. Es war einfach atemberaubend so ein wunderschönes bewegendes Buch zu lesen
Die Handlung ist typisch für Colleen Hoover Bücher und das ist auch was ich daran so sehr liebe. Zuerst locker und später kann man nicht mehr aufhören zu lesen, denn wenn man glaubt, dass es keine Wendung mehr gibt, dann überrascht Colleen Hoover damit, dass etwa völlig schockierendes passiert. Auch die auf die Idee zu kommen, ein Buch über ein Buch zu schreiben ist Lobenswert.
Ich glaube ich könnte die Charaktere kann an in einem Satz zusammenfassen: Alle sind einfach einzigartig und wachsen einen sofort ans Herz.
Fallon hat zuerst totale Selbstzweifel und enttäuscht. Doch während des Buches wächst sie über sich hinaus und verändert sich, zum guten. Sie ist ein wunderbares Beispiel, dass man trotz Narben wunderschön sein kann. Außerdem ist so stark, eine Eigenschaft, die ich sehr bewundere. Wenn sie hinfällt rappelt sie sich immer wieder auf und macht weiter.
Wenn ich jetzt über Ben rede möchte ich eines klar stellen: He is mine! :D
Er ist einfach perfekt. Kann super mit Wörter umgehen und ist mindestens genauso Bücher verrückt wie Fallon, was die beiden zu einem Traumduo werden lässt.
Außerdem ist er der Typ, der für seine Traumfrau kämpft.

She‘s not the kind of girl
you choose to battle for.
She‘s the kind of girl
you fight to the death for.“
                                         - Benton Kessler, November 9

Ich finde diese Zeilen fassen ihn gut zusammen. Er ist trotz seiner Narben, die er vielleicht nicht sichtbar trägt, sondern in sich, einfach zum lieb haben. Er nimmt so viel Rücksicht und verliert nie die Hoffnung.
Der Vater von Fallon ist ein Kotzbrocken. Berühmter Schauspieler und geblendet von sich selbst. So scheint es zumindest.Doch auch er trägt eine große Last mit sich herum und zum Ende kann man ihn viel besser verstehen.

Muss ich zum Schreibstil von Colleen Hoover eigentlich irgendetwas sagen? Er ist einfach perfekt. Ich lese selten Bücher von Autoren, die so gut mit Worten umgehen können. Sie baut an der richtigen Stelle Spannung auf und setzt dort Wendungen, wo man sie am wenigsten erwartet. Außerdem verliebt sich zuerst, bevor einem das Herz gerochen wird, es in Stücke zerrissen wird, bevor es notdürftig wieder zusammengefügt wird, nur um noch einmal zerrissen zu werden. Doch zum Schluss weint man meistens Freudentränen.

Fazit:
Colleen Hoover hat schon wieder ein Meisterwerk geschaffen, in das man such einfach verlieben muss, auch wenn Herzschmerz garantiert ist. Sie hat mal wieder die Perfekte Mischung zwischen Kitschig und Real Life getroffen.
Die Charaktere sind einfach wundervoll und liebenswert. Wer möchte nach beenden des Buches bitteschön keinen Benton Kessler haben?
Die ganzen Wendungen in diesem Buch kann man nur als Atemraubend beschreiben. Zusammen mit diesem Schreibstil, ist es bis jetzt definitiv mein Jahreshighlight und ich kann es kaum erwarten das nächste Buch von ihr zu lesen. Somit kann ich den Buch auch nur 5/5 Punkten geben.
Ein absolute Leseempfehlung.
Wer alles auf ein wenig bzw. viel Herzschmerz steht, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Dark Elements – Steinerne Schwingen

Titel: Dark Elements – Steinerne Schwingen
Originaltitel: White Hot Kiss
Autor: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer: Ralph Sander
Verlag: Harper Collins ya!
Preis: (D) 10,99€
Hier  gelangst du dierekt zur Verlagsseite!


Klappentext:
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Vorwort:
Diese Buch habe ich vor einer ganzen Weile angefangen zu lesen und habe es zweimal abgebrochen. Eine Schande, wie ich jetzt finde, denn ich wurde noch einmal richtig überrascht und eines besseren belehrt, dass man Bücher nicht all zu früh verurteilen sollte. Und alle die Roman von Jennifer L. Armentrout lieben, sollten auf jeden Fall weiterlesen.

Inhalt:
Layla ist zur Hälfte Dämonin und Wächterin, eine Mischung die sich eigentlich überhaupt nicht verträgt, denn Wächter Jagen Dämonen. Doch kurz nach ihrer Geburt wurde sie von Abbott aufgenommen, der der Anführer eines Wächterclans ist. Dabei lernt sie, dass sie ihre Dämonische Seite unterdrücken muss, denn sie kann mit einem Kuss jedem eine Seele rauben, wenn er eine hat...
Deswegen sind Dates für sie auch verboten, während ihre Freundinnen sich mit sämtlichen Jungs treffen und ihre ersten Erfahrungen sammeln. Aber dann trifft sie eines Abends, während ihres täglichen markieren von Dämonen, auf Roth, den unverschämt gut aussehenden Roth. Doch Roth ist ein Dämon, sogar ein Hohedämon. Aber Layla kann einfach nicht anders und fühlt sich von ihm magisch angezogen. Als er ihr dann auch noch das Geheimnis ihrer Herkunft offenbart, muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Meinung:
Es ist nie ein gutes Gefühl ein Buch abzubrechen und wenn man es dann wieder anfängt zu lesen, muss sich entscheiden: Von vorne und da weiterlesen, wo man aufgehört hat? Und ich kann auf diese Frage leider keine eindeutige Antwort geben, aber bei diesem Buch war es vom Vorteil da anzufangen, wo man aufgehört hat, denn ich habe hier tatsächlich beides gemacht. Aber auch wenn man vergessen hat, was vorher passiert ist, konnte ich mich recht schnell wieder in die Geschichte einfinden. Klar, bei manchen Dinge habe ich mich dann schon gefragt, was das denn sei oder wer das jetzt ist, aber ich persönlich finde, dass es nicht sonderlich gestört hat, denn es wurde spätestens im nächsten Kapitel wieder erklärt.
Die Handlung war dementsprechend leicht nachzuvollziehen. Trotzdem fand ich, dass sie an manchen Stellen ein wenig zu dick aufgetragen hat. Aber ganz ehrlich: Das gehört zu ihrem Schreibstil dazu und das liebe ich auch an ihren Büchern, dass sie gekonnt das übertrieben kitschige mit einer ordentlichen Portion Realität gleichsetzt.

Wenn ich mir aussuchen könnte, ob ich mit Layla befreundet sein möchte, dann würde ich nicht lange überlegen und ja sage. Sie ist eine von Grund auf ehrliche und mutige Person. Wenn ich einen Charakterzug nennen müsste, den ich an ihr nicht ausstehen kann, dann ist wahrscheinlich, dass sie sich zu Beginn so unterbuttern lässt. Aber das wäre es dann auch. Im gesamten Buch durchzieht sie eine tolle Wandlung und wird immer selbstsicherer.

Können wir bitte einen Roth in echt haben? Vielleicht nicht unbedingt als Dämon, der immer kurz davor steht in die Hölle zurückzukehren. Aber eine Person mit seinem Aussehen und seinen Charakter. „Bitte einen Roth zum mitnehmen“ :D Zu Beginn ist man sich nicht wirklich sicher, ob man ihm trauen kann, ich meine die Tatsache, dass er ein Dämon ist, reicht vollkommen aus. Aber spätestens, als er sie zum dritten mal rettet, ist man überzeugt… Eigentlich. Denn an einer Stelle kommt das anfängliche Misstrauen wieder auf.

Okay wenn man einen perfekten Bruder haben möchte, kann ich einen Zayne nur empfehlen. Er hat die perfekte Mischung von Beschützerinstinkt und nervigen Beschützerinstinkt. Ich hoffe ihr versteht was ich damit meine. Auch wenn er echt nervig sein kann, muss man ihn einfach mögen, denn er meint es ja nur gut mit Layla. Klar sind seine Zweifel an Roth nachvollziehbar, aber manchmal wirkt es, als würde er an der Zurechnungsfähigkeit von Layla zweifeln.

Über Abbott erfährt man nur sehr wenig, aber trotzdem möchte ich meine Gedanken über ihn teilen. Er hat viel zu früh einen Fehler begangen, denn er nicht mehr gut machen kann, denn er hat die Gegenwart sosehr beeinflusst, dass andere den Fehler ausbaden müssen.

Wie immer, wenn ich ein Buch von Jennifer L. Armentrout lese, bin ich von ihrem Schreibstil mehr als begeistert. Sie schafft es mit einen sehr leichten und frischen Schreibstil, mich so zu packen, dass man nicht merk, wie die Seiten nur an einem vorbeifliegen. Kaum hat man angefangen zu lesen, schon hat man die ersten hundert Seiten hinter sich. Doch was ich am meisten liebe ist die perfekte Portion Kitsch und Fantasy. Die Mischung aus beiden verursacht definitiv Herzrasen und Schmachtalarm bei Roth. Doch auch wie bei der Lux-Reihe konnte ich meine Tränen auf den letzten hundert Seiten nicht zurückhalten.

Fazit:
Eine Handlung die so schön kitschig und mystisch ist findet man selten. Jennifer .L. Armentrout hat den Dreh für solche Geschichten echt raus. Von ihrem Schreibstil habe ich, glaube ich, schon genug geschwärmt. Zu den Charakteren kann ich nur noch einmal sagen wie wundervoll ich jeden einzelnen finde, den sie hier erschaffen hat. (Kann es bitte diesen Roth auch in real life geben? #Bookboyfriendgoals :D) Wer die Lux-Reihe schon geliebt hat, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht werden, denn diese Reihe hat genau den gleichen Flair und ist definitiv mindestens eine Leseprobe wert. Ich kann diese wundervolle Buch nur empfehlen. Deswegen gibt es von mir auch mal wieder 5/5 Punkten! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen dieser Traum Lektüre.

Brooklyn Brothers


Titel: Brooklyn Brothers
Originaltitel: Lights Out
Autor: Jason Starr
Übersetzer: Ulla Kösters
Verlag: Diogenes Taschenbuch Verlag
Preis: (D) 10,90€
Hier  gelangt ihr direkt zum Verlag! (Keine Werbung)

Klappentext:

Ganz Brooklyn ist aus dem Häuschen: Baseball-Star Jake Thomas, der hier aufgewachsen ist, hat einen Besuch angekündigt. Nur einer freut sich nicht: sein alter Kumpel Ryan Rossetti. Jake hat alles, wovon er und Ryan geträumt haben, als sie in ihrer Jugend zusammen Baseball spielten: den Ruhm, das Geld, jede Menge Frauen – dabei ist er seit der Highschool mit der schönen Christina zusammen. Ryan dagegen musste nach einer Verletzung seine Sportkarriere aufgeben und hält sich mit Malerarbeiten über Wasser. Was Jake aber nicht weiß: Ryan liebt Christina, und Christina liebt ihn. An diesem Wochenende will sie endlich mit Jake Schluss machen. Doch der hat andere Pläne: Die Bekanntgabe seiner Verlobung wäre die perfekte Schlagzeile, um einen drohenden Sex-Skandal abzuwenden. Wird Ryan diesmal Jake ausstechen? Als die Rivalen auch noch zwischen die Fronten einer Gang-Fehde geraten, brennt so manche Sicherung durch.


Vorwort:

Ich war zunächst skeptisch als ich begonnen habe das Buch zu lesen, denn jedes mal, wenn ich Diogenes Bücher gesehen habe, habe ich diese als „Bücher für Erwachsene“ abgestempelt. Ich dachte die wären irgendwie altmodisch und der Schreibstil spröde und trocken, doch Ich wurde eines besseren belehrt.

Inhalt:
Jake Thomas hat alles, was Ryan Rosetti nicht hat, aber hätte bekommen können.
Ryan opferte seine Jugend dem Baseball und trainierte bis an seine Grenzen. Jake hingegen hatte einfach Talent und musste kaum trainieren. Doch beide waren in der Junior League in einer Mannschaft und bald warfen die Trainer der großen Mannschaften eine Auge auf die Beiden. Doch Ryan verletzte sich und musste den Traum vom Baseball Profi aufgeben, während Jake immer erfolgreicher wurde und Millionen verdiente. Unterdessen fiel Ryan in den Teufelskreis einer Depression, aber Christina, die Verlobte von Jake, rettete Ryan und begann eine Affäre mit ihm.
Doch als Jake nach Brooklyn zurückkehrt um schlechte PR abzuwenden und den Hochzeitstermin festzusetzen läuft so ziemlich alles schief, was schief gehen kann.

Meinung:

Diese Buch beschreibt die Schicksale drei junger Männer und einer, sodass ich dieses Buch fast als Drama abstempeln würde. Während der eine immer wieder gute Miene zum bösen Spiel macht, hat der andere Probleme mit seiner Gang und wieder der möchte aus seinem elendigen Dasein als Anstreicher entkommen. Es ist eine interessante Mischung und auch echt abwechslungsreich in die verschiedenen Leben zu blicken. Die Charaktere sind auch von ihrem auftreten komplett unterschiedlich. Leider fand ich aber das an manchen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt wurde und somit ein bisschen Tiefe gefehlt hat.

Ryan war z.B. nur bei der Arbeit, wenn er da wieder ärger bekommt oder erfährt einige Sachen aus der Zeitung, die sein Kollege, rein zufällig natürlich, dabei hatte, und schon ist er auf den Weg zu Christina. Was dann an manchen Stellen ein bisschen zu vorhersehbar war. Aber abgesehen davon, konnte man schnell verstehen, wieso er so handelt, dadurch lockert das alles ein bisschen auf und ich konnte mich besser in die Handlung hineinversetzen
Jake ist der Schnösel von Ruf, der aber gleichzeitig so Fake ist, wie der Hintern von Kim K.. Er gibt sich als Fan naher Sportler, der viel Verständnis für andere Menschen hat, doch in Wahrheit ist es sehr berechnend und ist nur auf die Kohle und gute PR aus. Auch an Christina liegt in nicht viel, wie man sehr schnell mitbekommt. Ständige Affären mit Stewardessen oder Schauspielerinnen, lassen ihn unsympathisch wirken.
Saiquan, der dritte im Bunde, hat es nicht leicht, denn schon früh in der Schulzeit fing er an zu dealen und landete Später sogar im Knast. Als er wieder entlassen wird, kehrt er zu seiner Freundin und seinen drei Kindern in eine Gegend zurück, in der die Gangs regieren. Wohl gemerkt, dass er selber Mitglied in einer ist. Durch seine Versuche wieder Fuß zu fassen außerhalb des Knastes wirken ein wenig lieblos und sind meiner Meinung nach nicht wirklich Ziel führend, aber mehr erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest! :D

Die Handlungen sind im im ganzen eigentlich nach vollziehbar, nur an manchen Stellen hatte ich das Bedürfnis die Figuren anzuschreien, dass sie etwas nicht machen sollen. Aber die besagten Stellen sind meiner Meinung nach fast die besten, da manchmal etwas unerwartetes passiert.
Die Handlung passt perfekt nach New York, würde die Geschichte in einer anderen Stadt spielen, wäre es nicht die gleiche Atmosphäre. Hinzu kommt noch, dass man die dunkleren Ecken von NYC kennenlernt.
An dieser Stelle gibt es nochmal eine Empfehlung von mir, was ihr unbedingt in New York mal machen müsst: Macht eine Bootstour um die gesamte Insel von Manhattan. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es an der Spitze dort aussieht. Außerdem ist es ein unvergessliches Erlebnis.

Der Schreibstil von Jason Starr, ist anders als erwartet, nicht trocken und eingestaubt, sondern erfrischend leicht und interessant zu lesen. Durch die vielen Wechsel der Perspektiven, wird das Lesen nicht so schnell Langweilig, sondern bietet immer neue Dinge, die man erfährt. Eine Sache die mir aber sehr gut gefallen hat, ist die neue Perspektive auf New York, Stadt der wahr werdenden Träume, sodass aus einem Anwärter zum Baseball Profi nur ein Anstreicher wurde, auch die Gangs wurden thematisiert, was an sich schon ein sehr spannender Punkt ist, wie ich finde. Doch leider kratzt Jason Starr bei manchen Stellen „nur“ an der Oberfläche, sodass man sich bei einigen Passagen nicht so sehr in die Person hinein versetzen kann.
Zum Ende könnte ich mich jetzt auch noch auslassen, aber ich fasse meine Meinung jetzt in maximal zwei Sätzen zusammen:
Das ist anders als erwartet, da es sehr plötzlich und sehr offen endet, was mir persönlich nicht so sehr gefällt, was dem Buch aber eine gewisse Würze verleiht.


Fazit:
Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen, was bei mir meistens darauf schließt, dass mir das Buch nicht so sehr gefällt, doch dem war nicht so. Durch die langen Pausen, habe ich mich mehr mit den Figuren an sich beschäftigt und konnte manche Handlungen besser nachvollziehen. Außerdem ist mir dadurch vor allem Christina ans Herz gewachsen.
Die Drei Hauptpersonen sind meiner Meinung nach fast alle unsympathisch, was aber mal eine Abwechslung zu den üblichen Bücher bietet, die ich lese. Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, überraschend leicht und erfrischend.
Aber durch mehrere Makel, wie Vorhersehbarkeit oder Oberflächlichkeit kann ich dem Buch leider nur 3,5/5 Punkten geben.
Alle die gerne Bücher lesen, die in New York spielen, sollten diesem Buch eine Chance geben und mindestens einen Blick auf das erste Kapitel werfen.

Siehe auch

Meine Lieblingsbücher: Eine Top Five Liste

Ehrlich gesagt habe ich schon so viele Bücher gelesen, dass es echt schwierig war die besten 5 herauszusuchen, aber dennoch habe ich ...