"Dreaming, after all, is a form of planing"

Dark Elements – Steinerne Schwingen

Titel: Dark Elements – Steinerne Schwingen
Originaltitel: White Hot Kiss
Autor: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer: Ralph Sander
Verlag: Harper Collins ya!
Preis: (D) 10,99€
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Klappentext:
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Vorwort:
Diese Buch habe ich vor einer ganzen Weile angefangen zu lesen und habe es zweimal abgebrochen. Eine Schande, wie ich jetzt finde, denn ich wurde noch einmal richtig überrascht und eines besseren belehrt, dass man Bücher nicht all zu früh verurteilen sollte. Und alle die Roman von Jennifer L. Armentrout lieben, sollten auf jeden Fall weiterlesen.

Inhalt:
Layla ist zur Hälfte Dämonin und Wächterin, eine Mischung die sich eigentlich überhaupt nicht verträgt, denn Wächter Jagen Dämonen. Doch kurz nach ihrer Geburt wurde sie von Abbott aufgenommen, der der Anführer eines Wächterclans ist. Dabei lernt sie, dass sie ihre Dämonische Seite unterdrücken muss, denn sie kann mit einem Kuss jedem eine Seele rauben, wenn er eine hat...
Deswegen sind Dates für sie auch verboten, während ihre Freundinnen sich mit sämtlichen Jungs treffen und ihre ersten Erfahrungen sammeln. Aber dann trifft sie eines Abends, während ihres täglichen markieren von Dämonen, auf Roth, den unverschämt gut aussehenden Roth. Doch Roth ist ein Dämon, sogar ein Hohedämon. Aber Layla kann einfach nicht anders und fühlt sich von ihm magisch angezogen. Als er ihr dann auch noch das Geheimnis ihrer Herkunft offenbart, muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Meinung:
Es ist nie ein gutes Gefühl ein Buch abzubrechen und wenn man es dann wieder anfängt zu lesen, muss sich entscheiden: Von vorne und da weiterlesen, wo man aufgehört hat? Und ich kann auf diese Frage leider keine eindeutige Antwort geben, aber bei diesem Buch war es vom Vorteil da anzufangen, wo man aufgehört hat, denn ich habe hier tatsächlich beides gemacht. Aber auch wenn man vergessen hat, was vorher passiert ist, konnte ich mich recht schnell wieder in die Geschichte einfinden. Klar, bei manchen Dinge habe ich mich dann schon gefragt, was das denn sei oder wer das jetzt ist, aber ich persönlich finde, dass es nicht sonderlich gestört hat, denn es wurde spätestens im nächsten Kapitel wieder erklärt.
Die Handlung war dementsprechend leicht nachzuvollziehen. Trotzdem fand ich, dass sie an manchen Stellen ein wenig zu dick aufgetragen hat. Aber ganz ehrlich: Das gehört zu ihrem Schreibstil dazu und das liebe ich auch an ihren Büchern, dass sie gekonnt das übertrieben kitschige mit einer ordentlichen Portion Realität gleichsetzt.

Wenn ich mir aussuchen könnte, ob ich mit Layla befreundet sein möchte, dann würde ich nicht lange überlegen und ja sage. Sie ist eine von Grund auf ehrliche und mutige Person. Wenn ich einen Charakterzug nennen müsste, den ich an ihr nicht ausstehen kann, dann ist wahrscheinlich, dass sie sich zu Beginn so unterbuttern lässt. Aber das wäre es dann auch. Im gesamten Buch durchzieht sie eine tolle Wandlung und wird immer selbstsicherer.

Können wir bitte einen Roth in echt haben? Vielleicht nicht unbedingt als Dämon, der immer kurz davor steht in die Hölle zurückzukehren. Aber eine Person mit seinem Aussehen und seinen Charakter. „Bitte einen Roth zum mitnehmen“ :D Zu Beginn ist man sich nicht wirklich sicher, ob man ihm trauen kann, ich meine die Tatsache, dass er ein Dämon ist, reicht vollkommen aus. Aber spätestens, als er sie zum dritten mal rettet, ist man überzeugt… Eigentlich. Denn an einer Stelle kommt das anfängliche Misstrauen wieder auf.

Okay wenn man einen perfekten Bruder haben möchte, kann ich einen Zayne nur empfehlen. Er hat die perfekte Mischung von Beschützerinstinkt und nervigen Beschützerinstinkt. Ich hoffe ihr versteht was ich damit meine. Auch wenn er echt nervig sein kann, muss man ihn einfach mögen, denn er meint es ja nur gut mit Layla. Klar sind seine Zweifel an Roth nachvollziehbar, aber manchmal wirkt es, als würde er an der Zurechnungsfähigkeit von Layla zweifeln.

Über Abbott erfährt man nur sehr wenig, aber trotzdem möchte ich meine Gedanken über ihn teilen. Er hat viel zu früh einen Fehler begangen, denn er nicht mehr gut machen kann, denn er hat die Gegenwart sosehr beeinflusst, dass andere den Fehler ausbaden müssen.

Wie immer, wenn ich ein Buch von Jennifer L. Armentrout lese, bin ich von ihrem Schreibstil mehr als begeistert. Sie schafft es mit einen sehr leichten und frischen Schreibstil, mich so zu packen, dass man nicht merk, wie die Seiten nur an einem vorbeifliegen. Kaum hat man angefangen zu lesen, schon hat man die ersten hundert Seiten hinter sich. Doch was ich am meisten liebe ist die perfekte Portion Kitsch und Fantasy. Die Mischung aus beiden verursacht definitiv Herzrasen und Schmachtalarm bei Roth. Doch auch wie bei der Lux-Reihe konnte ich meine Tränen auf den letzten hundert Seiten nicht zurückhalten.

Fazit:
Eine Handlung die so schön kitschig und mystisch ist findet man selten. Jennifer .L. Armentrout hat den Dreh für solche Geschichten echt raus. Von ihrem Schreibstil habe ich, glaube ich, schon genug geschwärmt. Zu den Charakteren kann ich nur noch einmal sagen wie wundervoll ich jeden einzelnen finde, den sie hier erschaffen hat. (Kann es bitte diesen Roth auch in real life geben? #Bookboyfriendgoals :D) Wer die Lux-Reihe schon geliebt hat, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht werden, denn diese Reihe hat genau den gleichen Flair und ist definitiv mindestens eine Leseprobe wert. Ich kann diese wundervolle Buch nur empfehlen. Deswegen gibt es von mir auch mal wieder 5/5 Punkten! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen dieser Traum Lektüre.

Brooklyn Brothers


Titel: Brooklyn Brothers
Originaltitel: Lights Out
Autor: Jason Starr
Übersetzer: Ulla Kösters
Verlag: Diogenes Taschenbuch Verlag
Preis: (D) 10,90€
Hier  gelangt ihr direkt zum Verlag! (Keine Werbung)

Klappentext:

Ganz Brooklyn ist aus dem Häuschen: Baseball-Star Jake Thomas, der hier aufgewachsen ist, hat einen Besuch angekündigt. Nur einer freut sich nicht: sein alter Kumpel Ryan Rossetti. Jake hat alles, wovon er und Ryan geträumt haben, als sie in ihrer Jugend zusammen Baseball spielten: den Ruhm, das Geld, jede Menge Frauen – dabei ist er seit der Highschool mit der schönen Christina zusammen. Ryan dagegen musste nach einer Verletzung seine Sportkarriere aufgeben und hält sich mit Malerarbeiten über Wasser. Was Jake aber nicht weiß: Ryan liebt Christina, und Christina liebt ihn. An diesem Wochenende will sie endlich mit Jake Schluss machen. Doch der hat andere Pläne: Die Bekanntgabe seiner Verlobung wäre die perfekte Schlagzeile, um einen drohenden Sex-Skandal abzuwenden. Wird Ryan diesmal Jake ausstechen? Als die Rivalen auch noch zwischen die Fronten einer Gang-Fehde geraten, brennt so manche Sicherung durch.


Vorwort:

Ich war zunächst skeptisch als ich begonnen habe das Buch zu lesen, denn jedes mal, wenn ich Diogenes Bücher gesehen habe, habe ich diese als „Bücher für Erwachsene“ abgestempelt. Ich dachte die wären irgendwie altmodisch und der Schreibstil spröde und trocken, doch Ich wurde eines besseren belehrt.

Inhalt:
Jake Thomas hat alles, was Ryan Rosetti nicht hat, aber hätte bekommen können.
Ryan opferte seine Jugend dem Baseball und trainierte bis an seine Grenzen. Jake hingegen hatte einfach Talent und musste kaum trainieren. Doch beide waren in der Junior League in einer Mannschaft und bald warfen die Trainer der großen Mannschaften eine Auge auf die Beiden. Doch Ryan verletzte sich und musste den Traum vom Baseball Profi aufgeben, während Jake immer erfolgreicher wurde und Millionen verdiente. Unterdessen fiel Ryan in den Teufelskreis einer Depression, aber Christina, die Verlobte von Jake, rettete Ryan und begann eine Affäre mit ihm.
Doch als Jake nach Brooklyn zurückkehrt um schlechte PR abzuwenden und den Hochzeitstermin festzusetzen läuft so ziemlich alles schief, was schief gehen kann.

Meinung:

Diese Buch beschreibt die Schicksale drei junger Männer und einer, sodass ich dieses Buch fast als Drama abstempeln würde. Während der eine immer wieder gute Miene zum bösen Spiel macht, hat der andere Probleme mit seiner Gang und wieder der möchte aus seinem elendigen Dasein als Anstreicher entkommen. Es ist eine interessante Mischung und auch echt abwechslungsreich in die verschiedenen Leben zu blicken. Die Charaktere sind auch von ihrem auftreten komplett unterschiedlich. Leider fand ich aber das an manchen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt wurde und somit ein bisschen Tiefe gefehlt hat.

Ryan war z.B. nur bei der Arbeit, wenn er da wieder ärger bekommt oder erfährt einige Sachen aus der Zeitung, die sein Kollege, rein zufällig natürlich, dabei hatte, und schon ist er auf den Weg zu Christina. Was dann an manchen Stellen ein bisschen zu vorhersehbar war. Aber abgesehen davon, konnte man schnell verstehen, wieso er so handelt, dadurch lockert das alles ein bisschen auf und ich konnte mich besser in die Handlung hineinversetzen
Jake ist der Schnösel von Ruf, der aber gleichzeitig so Fake ist, wie der Hintern von Kim K.. Er gibt sich als Fan naher Sportler, der viel Verständnis für andere Menschen hat, doch in Wahrheit ist es sehr berechnend und ist nur auf die Kohle und gute PR aus. Auch an Christina liegt in nicht viel, wie man sehr schnell mitbekommt. Ständige Affären mit Stewardessen oder Schauspielerinnen, lassen ihn unsympathisch wirken.
Saiquan, der dritte im Bunde, hat es nicht leicht, denn schon früh in der Schulzeit fing er an zu dealen und landete Später sogar im Knast. Als er wieder entlassen wird, kehrt er zu seiner Freundin und seinen drei Kindern in eine Gegend zurück, in der die Gangs regieren. Wohl gemerkt, dass er selber Mitglied in einer ist. Durch seine Versuche wieder Fuß zu fassen außerhalb des Knastes wirken ein wenig lieblos und sind meiner Meinung nach nicht wirklich Ziel führend, aber mehr erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest! :D

Die Handlungen sind im im ganzen eigentlich nach vollziehbar, nur an manchen Stellen hatte ich das Bedürfnis die Figuren anzuschreien, dass sie etwas nicht machen sollen. Aber die besagten Stellen sind meiner Meinung nach fast die besten, da manchmal etwas unerwartetes passiert.
Die Handlung passt perfekt nach New York, würde die Geschichte in einer anderen Stadt spielen, wäre es nicht die gleiche Atmosphäre. Hinzu kommt noch, dass man die dunkleren Ecken von NYC kennenlernt.
An dieser Stelle gibt es nochmal eine Empfehlung von mir, was ihr unbedingt in New York mal machen müsst: Macht eine Bootstour um die gesamte Insel von Manhattan. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es an der Spitze dort aussieht. Außerdem ist es ein unvergessliches Erlebnis.

Der Schreibstil von Jason Starr, ist anders als erwartet, nicht trocken und eingestaubt, sondern erfrischend leicht und interessant zu lesen. Durch die vielen Wechsel der Perspektiven, wird das Lesen nicht so schnell Langweilig, sondern bietet immer neue Dinge, die man erfährt. Eine Sache die mir aber sehr gut gefallen hat, ist die neue Perspektive auf New York, Stadt der wahr werdenden Träume, sodass aus einem Anwärter zum Baseball Profi nur ein Anstreicher wurde, auch die Gangs wurden thematisiert, was an sich schon ein sehr spannender Punkt ist, wie ich finde. Doch leider kratzt Jason Starr bei manchen Stellen „nur“ an der Oberfläche, sodass man sich bei einigen Passagen nicht so sehr in die Person hinein versetzen kann.
Zum Ende könnte ich mich jetzt auch noch auslassen, aber ich fasse meine Meinung jetzt in maximal zwei Sätzen zusammen:
Das ist anders als erwartet, da es sehr plötzlich und sehr offen endet, was mir persönlich nicht so sehr gefällt, was dem Buch aber eine gewisse Würze verleiht.


Fazit:
Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen, was bei mir meistens darauf schließt, dass mir das Buch nicht so sehr gefällt, doch dem war nicht so. Durch die langen Pausen, habe ich mich mehr mit den Figuren an sich beschäftigt und konnte manche Handlungen besser nachvollziehen. Außerdem ist mir dadurch vor allem Christina ans Herz gewachsen.
Die Drei Hauptpersonen sind meiner Meinung nach fast alle unsympathisch, was aber mal eine Abwechslung zu den üblichen Bücher bietet, die ich lese. Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, überraschend leicht und erfrischend.
Aber durch mehrere Makel, wie Vorhersehbarkeit oder Oberflächlichkeit kann ich dem Buch leider nur 3,5/5 Punkten geben.
Alle die gerne Bücher lesen, die in New York spielen, sollten diesem Buch eine Chance geben und mindestens einen Blick auf das erste Kapitel werfen.


Titel: Your Name
Originaltitel: Kimi no na ha
Autor: Makoto Shinkai
Übersetzer: Claudia Peter
Verlag: Egmont Manga
Preis: (D) 15,00€
Hier  geht es zum Verlag! (Keine Werbung)

Klappentext:
Mitsuha lebt in einem Dorf in den Bergen, sehnt sich aber nach einem aufregenden Leben in der Stadt. So sehr, dass sie eines Nachts sogar beginnt davon zu träumen: Im Schlaf ist sie Taki, ein Junge aus der Metropole Tokio. Als aus dem Traum plötzlich Realität wird und Mitsuha in Takis Körper aufwacht, ist sie vollkommen verwirrt. Wer ist dieser Junge? Was macht sie in seinem Körper? Und vor allem: Wie kann sie das wieder umkehren?
Eine berührende Liebesgeschichte durch Zeit und Raum nimmt ihren Lauf…

Vorwort:
Ich war nie wirklich ein Manga Fan, doch ich wusste, dass zwei meiner Freundinnen verrückt nach ihnen sind, also fragte ich mich ständig selber: Wenn die beiden dieses Genre so feiern, kann es ja nicht schlecht, oder? Und so kaufte ich mir meine ersten zwei Mangas: Guten Morgen Dornröschen und Miracle of Love. Somit habe ich mich in Zeichenstil und die Erzählweise verliebt, aber auch die japanische Kultur. Wer hätte gedacht, dass „Bilderbücher“, den Horizont so erweitern können, dass ich auf jeden Fall jetzt einmal nach Japan reisen möchte? Ich auf jeden Fall nicht.
Als ich dann gesehen habe, dass mein Lieblings Manga Verlag, einen Roman raus bringt, habe ich 
das Buch bestellt, bevor irgendjemand auch nur „Manga“ sagen könnte.

Inhalt:
Mitsuha lebt mit ihrer kleinen Schwester und ihrer traditionsbewussten Großmutter in Itomori, einen kleinen Dorf irgendwo in den Bergen Japans. Doch je älter Mitsuha wird, desto größer wird die Sehnsucht nach einem aufregenden Leben in Tokio.
Und eines Tages scheint ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen zu sein, doch nicht ganz, wie sie sich das vorgestellt hat:
Sie wacht im Körper des Jungen Taki auf, 

der sein Leben so führt wie Mitsuha es sich wünscht. . Doch während sie sich in seinem Körper befindet, ist Taki in ihrem Körper. Verzweifelt, versuchen sie sich gegenseitig ausfindig zu machen, doch bedroht durch eine Katastrophe, die Mitsuhas Dorf zerstören kann, rennt ihnen die Zeit davon.


Meinung:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Mitsuha und Taki erzählt, wodurch man die Charaktere besser versteht und kennenlernt.
Während Mitsuha manchmal etwas naiv und schüchtern wirkt, strotzt Taki nur so vor Selbstbewusstsein und Humor, was beim Körpertausch zu mehr oder weniger lustigen Missverständnissen führt:

Seite 13, Zeile 17-24:
„Bin ich erkältet? Mit meiner Nase und meinem Hals stimmt etwas nicht. Die Atemwege sind ein bisschen enger als sonst. Und meine Brust fühlt sich seltsam schwer an. Sie ist-wie soll ich sagen?- physikalisch schwer. Ich blicke an meinem Körper hinab. Und sehe ein Tal zwischen zwei Brüsten.“

Doch auch wenn Mitsuha zuerst zurückhaltend wirkt, entwickelt sie einen Ehrgeiz um den man sie echt beneiden kann, vor allem aber ihre fröhliche und etwas naive Art, lässt sie lebendig wirken.


Taki ist fast das komplette Gegenteil: Er redet viel und gerne, ist wild und hält nicht so viel von alten Traditionen umso interessanter ist es ihm dabei zuzusehen, wie respektvoll er mit der Großmutter von Mitsuha umgeht.

Die Handlung wurde meiner Meinung nach recht rasch erzählt, sodass es eigentlich kaum Zeit zum durchatmen gab, was aber echt gut ist, denn so wurde die Geschichte nicht lang gezogen, was bei dieser Thematik recht schnell langweilig geworden wäre. Das Einbauen von alter japanischer Kultur hat dem Buch den gewissen Touch an Mystik gegeben, was in der Mischung des modernen Tokios eine perfekte Mixtur ist.

Der Schreibstil von Makoto Shinkai ist wunderbar erfrischend und schnell zu lesen. Doch eine Sache, die ich nochmal extra hervorheben möchte, ist das Verwandeln von einem Manga in einen Roman . Für alle die das Schreiben interessiert oder die Entstehungsgeschichte hinter dem Buch, sollten unbedingt den Anhang lesen. Dort erfährt nämlich unter anderem, das Shinkai Buch und Film gleichzeitig geschrieben/gemacht hat und so kann selbst er nicht sagen, was zuerst war: Buch oder Film.
Auch wenn mir die Geschichte nicht so sehr an Substanz ging, wie z.B. „Heute fängt der Himmel an“, hat mich das Buch echt berührt. Außerdem finde ich, dass ein Buch gelungen ist, wenn es einem im Gedächtnis bleibt und weiterhin darüber nachgrübelt, auch wenn man es schon längst beendet hat. Und dieses Buch hat es geschafft.
Eine Sache, die mir auch lange im Gedächtnis bleiben wird, ist der Perspektiv wechsel, denn dieser ging fließend ineinander über. Zwar war es zu Beginn etwas verwirrend, aber schon nach den ersten paar Seiten war es klar, dass Mitsuhas Sicht linksbündig getippt wurde und Takis Sicht rechtsbündig.
Desweiteren gefiel mir das Verwenden von tiefgründigeren Zeilen. Leider hatte ich nicht meine post it´s bei mir, denn dann wäre das Buch echt voll geklebt.

Fazit:
Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser Buch echt der Hammer ist. Der Schreibstil ist packend, die Charaktere wirken real und nah. Die Handlung wurde schnell erzählt und nicht in die Länge gezogen und somit kam an den richtigen Punkten Spannung auf, sodass man einfach mitfiebern musste. Zusätzlich war der Einblick in die japanisch Kultur echt erfrischend, vor allem für Leute die wie ich meistens nur Bücher lesen die in den USA spielen und wer nach einer leichten Sommerbuch sucht, sollte sich dieses echt nicht entgehen lassen, auch wenn man sonst nie Mangas liest.
Für mich gibt es 4/5 Punkten, da für mich einfach noch ein kleiner Funke gefehlt hat.


Titel: Heute fängt der Himmel an
Originaltitel: When we meet again
Autor: Kristin Harmel
Übersetzer: Veronika Dünninger
Verlag: blanvalet (Hier kommt ihr direkt zum Buch)
Preis: (D) 9,99€

Klappentext:
Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt ...

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich über dieses Buch schreiben soll, denn es mich so sehr überrumpelt, dass ich noch Stunden nach dem beenden sprachlos bin. Aber zurück zum Anfang.
Der Klappentext hat mich nicht so wirklich angesprochen, denn für mich klang wie ein x-beliebiges Buch, welches Frauen in ihren mitfünzigern lesen ( meine Mutter ist daran ein wenig mit schuld), aber wenn ich ehrlich bin haben mich über mehrere Generationen noch nie so richtig interessiert, aber da ich irgendwie kein anderes Buch zur Hand hatte und es eigentlich meiner Mutter gehört, musste ich noch nicht mal Geld ausgeben und ich meine, was ist besser als kostenloser Lesestoff?
Und so hat das Buch den Weg in meine Hände gefunden.


Inhalt:
Das Buch dreht sich um die Journalistin Emily Emerson, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter alleine durchschlagen muss, denn ihre Mutter ist gestorben, als sie selbst erst achtzehn war und ihr Vater hat sich von ihrer Mutter getrennt als sie 11 war. Als sie dann auch noch ihren Job verliert ist sie endgültig am Ende. Doch dann taucht plötzlich ein Gemälde mit ihrer Großmutter darauf, bei ihr auf und das kuriose: Kein Absender. Nur eine kleine handgeschriebene Notiz: „Ihr Großvater hat nie aufgehört sie zu lieben. Magaret war die Liebe seines Lebens.“
Ihre journalistische Neugier ist geweckt und so begibt sie sich auf die Suche und entdeckt dabei eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht kalt lässt.

Meinung:
Das Buch spielt abwechselnd in der Gegenwart und er Vergangenheit, wodurch das Buch nicht an Spannung verliert und man die Personen besser kennenlernt.
Emily, die Protagonistin der Gegenwart, ist echt Liebenswürdig. Auf der einen Seite hat sie viele Altlasten, die sie mit sich herumträgt, und auf der anderen Seite strebt sie nach Wissen. Doch einen kleinen Kritikpunkt habe ich: Sie suhlt sich zu sehr in ihrem Unglück und klagt immer darüber, vor allem wenn es um ihr zur Adoption freigegebenes Kind geht oder um ihrem Vater.
Sie hat sei vielen Jahren die Kontaktversuche ihres Vaters abgeblockt und möchte ihn auch nicht in ihrem Leben haben, da er vor all den Jahren einfach gegangen ist und sich nicht um sie gekümmert hat. Dabei ist es immer der Vater, der versucht wieder Kontakt aufzubauen, doch egal was er tut, sie stößt in immer wieder von sich, aus Angst erneut verletzt und verlassen zu werden. Klar ihr Vater hat jetzt nicht gerade eine weiße Weste und vielleicht aus den falschen Gründen gehandelt, aber die ständigen Versuche Kontakt aufzunehmen und die Sorgen die er sich macht, lassen ihn sympathisch und lobenswert erscheinen.
Zu Peter kann ich nur wenige Worte schreiben, sonst Spoiler ich eventuell noch etwas. Peter, oder auch der Großvater von Emily, ist ein man voller Liebe, Ehrgeiz und Starrsinn. Nachdem er für Deutschland in den Krieg gezogen ist und schließlich in Afrika von den Alliierten gefangen genommen und Belle Greek gebracht wurde, hat viel grausames erlebt, trotz allem weiß er, dass er eines Tages wieder nach Hause kommen wird. Doch als er auf Magaret trifft, verliebt er sich nicht nur in sie, sondern auch in America. Doch ihm verlauf der Geschichte, lässt ihn seine Sehnsucht besessen werden, was ihn aber irgendwie menschlicher wirken lässt.

Ehrlich gesagt wurde ich von der Geschichte so überrumpelt, dass ich das alles erst mal verdauen musste. Da es in den USA spielt, habe ich erst mal die volle Portion Fernweh abbekommen, doch vor allem durch meine Reise durch die USA konnte ich mich besser in Emily hineinversetzen. Aber nicht nur mein zweiwöchiger Trip hat dazu beigetragen, sondern auch dass meine Mutter durch ihr Hobby Ahnenforschung, Verwandte dort drüben gefunden und wir ebendiese besucht haben, konnte ich mich mit Emily identifizieren. Und ich muss zugeben, dass ich vorschnell über die Geschichte geurteilt habe, denn dieses Buch hat mir gezeigt, wie interessant das Thema eigentlich ist.

Der Schreibstil von Kristin Harmel ist wunderschön locker und einfach zum verlieben. Sie baut an den richtigen Stellen Spannung auf und führt den Leser mit sehr viel Feingefühl durch die Geschichte.
Was mir persönlich aber mit am besten gefallen hat, waren die kleinen Einblicke in Emilys Kolumnen, die uns Kristin gewährt (ich glaube das liegt an meinem Bloggerherz :D)

Zitat von Seite 13 Z. 4-14:
Ich blinzelte, zog mich langsam vom Rand der Klippe des Selbstmitleids zurück. „Ich meine immer ernst, was ich schreibe.“ Es war eine aalglatte Antwort, nicht gelogen, aber auch nicht ganz die Wahrheit. In meiner Abschiedskolumne ging es darum, noch vorn zu blicken, einen Schritt in die Zukunft zu tun, und ich hatte geschrieben, der Schlüssel, um das auf eine gesunde Weise zu tun, läge darin, Verletzungen der Vergangenheit loszulassen. Groll steht uns dabei im Weg, Beziehungen auf zu bauen und zu kitten, hatte ich geschrieben. Es ist nur so, dass das Loslassen nicht immer so einfach war, wie es sich anhörte.“

Fazit:
Nachdem mir also zuerst nur das Cover angesprochen hat und im Verlauf der Geschichte mir die Charaktere immer mehr ans Herz gewachsen sind, wurde es immer besser. Es gab keine Stelle an der ich mich langweilte. Die Handlung hat mich also letztendlich vollkommen überzeugt. Ich komme nicht drumherum diesem Buch 5/5 Punkten zu geben. Wer eine wunderschöne Sommerlektüre sucht: unbedingt lesen!
An dieser Stelle muss ich mich mal bei meiner Mutter bedanken, die mir meinen aller größten Wunsch erfüllt hat. Danke Mama.
Lockwood und co. – Das Grauenvolle Grab

ACHTUNG
Diese Rezension kann Spoiler enthalten, da es sich um den 5. Band einer Reihe handelt!
ACHTUNG


Titel: Lockwood und co. - Das Grauenvolle Grab
Originaltitel: Lockwood & co. - The Empty Grave
Autor: Jonathan Stroud
Übersetzer: Katharina Orgaß und Gerald Jung
Verlag: cbj
Preis: (D) 19,99€

Inhalt:
Das Team rund um Lockwood hat im letzten Band grauenvolle Entdeckung gemacht, und um diese zu bestätigen, klettern sie in das Grab von Marissa Fittes, doch dieses ist, wie der Titel schon sagt, leer. Naja zumindest fast. Eine erschreckende Erkenntnis kommt ans Licht. Wer oder Was ist für die Heimsuchung Londons verantwortlich? Und kurz bevor George ihnen alles berichten kann wird er überfallen, auch die Vorhersagen, dass Lockwood für Lucy sein Leben lassen wird, verdichten sich. Doch werden sie das Rätsel lösen?

Meine Meinung:
Die anderen Bücher der Reihe habe ich nur so weg geatmet und war nachdem ersten, welchen ich von meinen Patenonkel geschenkt bekommen habe, Fan. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich den 5., und damit auch letzten Band dieser Reihe, rezensieren darf. Wie zu erwarten, hat mich auch dieser Band total begeistert und mir sogar meine Post-Its ausgegangen. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.

Es war jetzt ja schon eine Weile her, dass ich den 4. Band gelesen habe und somit hatte ich ein wenig angst, dass ich nicht mehr in die Geschichte reinkommen, doch mit dem richtigen Soundtrack und einen waren Tee, kam ich sofort wieder in die Geschichte rein. Eine Sache, die ich an diesen Büchern so mag ist, dass modernes mit alten verknüpft wurde, denn sie kämpfen mit Degen, anstatt mit Waffe, was super zum Charme der Geschichte passt. Auch die Atmosphäre war super, doch dazu später mehr. Nach einiger Zeit bekommen sie einen Auftrag in einem Theater, was eigentlich ganz spannend ist, aber die Geschichte nicht wirklich weiterbringt. Das ist soweit mein einziger Kritikpunkt ist. Auch der der Schluss ist eigentlich echt schön und lässt mein Romantiker Herz ein wenig höher schlagen, aber es endet ein wenig offen. Doch mit etwas Phantasie ist das nicht weiter schlimm. Auch die Fragen, die uns eigentlich seid Band eins offen stehen, wurden nun endlich beantwortet und die Geschehnisse greifen in einander.

Ja die Charaktere. Ach… Ich liebe einfach jeden einzelnen. Die Frage ist bloß mit welchem ich anfange.Starten wir mit der Erzählerin, Lucy. Im dritten Band hat sie die Agentur verlassen, im Vierten ist sie zurückgekehrt und im fünften ist sie damit beschäftigt Lockwood zu beschützen, denn durch mehrere Vorhersagen, ist sie verunsichert worden und erwartet an jeder Ecke den Tod von Lockwood, doch das sind einer süßesten Stellen.
George ist und bleibt nun mal George. Er wühlt sich durch Bücher und und stattet jeder Bibliothek in London einen Besuch ab. Und auch viele Stellen, an die uns auch in den letzten Bänden zum lachen gebracht haben, gab es es mal wieder viele. Ein Beispiel gefälligst?

» „Wen kümmert schon das Aussehen?“, gab der Schädel zurück. „Das sind doch Oberflächlichkeiten. Nein das Äußere interessiert mich nicht. Sonst würde ich mich wohl kaum mit dir abgeben.“ Er kicherte. „Sticheleien beiseite, das gehört zu den Dingen, in denen ich euch überlegen bin. Euch allen… Außer Cubbins.“ „Hä?“, machte ich verdutzt. „Was hat George denn damit zu tun?“ „Er interessiert sich auch nicht für Äußerlichkeiten. Ist dir das noch nicht aufgefallen?“ Als ich Geräusche im Flur hörte, drehte ich mich um. Es war tatsächlich George, der noch halb verschlafen herein getappt kam. Mit einer Hand machte er das Licht an, mit der anderen kratzte er sich ausgiebig an einem gewissen Körperteil.« (S. 124)

Damit kommen wir auch schon zum Schädel. So nervig und unausstehlich er auch sein mag, er wächst einen trotzdem ans Herz, was an einem an den unterschiedlichsten Stellen bemerkbar macht. Auch wenn manche seiner Witze echt geschmacklos oder unpassend sind(siehe S. 36), ohne sie würde ein großer Teil einfach fehlen.

Kommen wir nun zu Lockwood. Durch die ganzen vorhersagen, bekommen natürlich auch wir Angst, dass er gleich sterben könnte. Durch ein paar nah Stellen zwischen Lucy und ihm erfahren wir mehr von seiner Vergangenheit, doch dennoch wirkt er unnahbar und noch geheimnisvoller als in den letzten Bänden. Auch wenn er sich ein wenig geöffnet hat und das Zimmer von Jessica nicht mehr geheim hält, wirft er gleichzeitig neue Fragen auf. Die aber glücklicherweise, in diesem Buch geklärt werden. Auch das Schicksal seiner Eltern wird aufgeklärt.

Ich könnte jetzt noch mit Holly, Kipp, Penelope Fittes und anderen Figuren fortfahren, aber dann säße ich hier noch bis morgen.



Der Schreibstil ist wie immer einfach wunderbar. Jonathan Stroud baut eine wunderschöne Atmosphäre, die er über das ganze Buch halten kann. Er schafft eine Welt, die so real wirkt, dass man nicht anders kann, als so zu fühlen, als wäre man selbst auf den Straßen Londons unterwegs und das schaffen nicht viele Autoren. Aber nicht nur Lockwood und co. versprüht er diesen Charme, sondern auch bei Bartimäus. Dafür liebe ich ihn.



Fazit:

Nicht nur Handlung, sondern auch Figuren, Schreibstil und Cover stimmen perfekt. Auch die anderen Bücher dieser Reihe müssen sich nicht verstecken. Auch wenn das Geheimnis jetzt gelüftet ist und die Geschichte aus erzählt ist, kann ich einfach nicht genug von Lockwood und co. bekommen. Auch wenn ich einen Kritikpunkt habe, gefällt mir das Buch mindestens genauso so gut wie die anderen und das bedeutet nicht weniger als 5/5 Punkten. Eine absolute Leseempfehlung.


Hey ihr lieben!
Heute gibt es mal einen Blitzpost. Zu Beginn des Schuljahres sollten wir alle in der Klasse ein Gedicht mit Assoziationen zum Thema rot schrieben und da ich mein Gesicht eigentlich recht gut finde, dafür dass ich es innerhalb von 10 Minuten geschrieben habe, wollte ich euch es nicht vorenthalten. Also wünsche ich nun viel Spaß beim durchlesen und vielleicht habt ihr ja auch bessere Ideen für einen Titel, als mein unkreatives „Die Sonne“ :)

Die Sonne
Ich liebe die Sonne
wie sie mich kitzelt und weckt.
Doch auch ihre Farben,
in die sie die Welt taucht,
wenn sie schlafen geht,
von Violett zu Blutrot
und morgens, wenn sie wieder aufwacht
und die Welt aus ihrer Starre erwachen lässt,
später wenn sie gewandert ist,
am höchsten Punkt steht
und auf die Erde niederbrennt,
selbst wenn sie sich im Herbst häufig hinter Wolken versteckt
oder im Winter,
wenn sie mich nicht ganz wärmt,
selbst dann, selbst dann liebe ich sie.

Ehrlich gesagt habe ich schon so viele Bücher gelesen, dass es echt schwierig war die besten 5 herauszusuchen, aber dennoch habe ich mich dieser Aufgabe gestellt und dabei ist folgendes herausgekommen:

Beginnen wir mit Platz fünf:

Taintless – Blindes Vertrauen

Ich habe das Buch bei einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen und ich bin wirklich froh, dass ich dort mitgemacht habe, sonst wäre mir ein grandioses Buch entgangen. Auch wenn die Protagonisten ein bisschen zu naiv war, ist es eins der besten Bücher die ich je gelesen habe, denn in dem Buch gibt es eine hundertachtzig Grad wende, die mit solcher Wucht kommt, dass man es zunächst nicht glauben kann.

Und darum geht es:


Ich reckte meinen Kopf der Sonne entgegen, und der leichte Wind blies mir die offenen Haare vom Nacken ins Gesicht. Und in diesem Moment fühlte ich mich nicht mehr wie der Fisch im Goldfischglas – in diesem Moment fühlte ich mich wie ein Vogel, der für einen Augenblick den bittersüßen Geschmack der Freiheit kosten durfte.“
Im Jahr 2171 ist die Welt nahezu unbewohnbar. Nur hinter einer unüberwindbaren Mauer haben die letzten Menschen Zuflucht gefunden: in der „Kolonie“, aufgeteilt in Gilden und Elite. Die 17-jährige Summer fiebert dem Tag der Auswahl entgegen, dem einzigen Ausweg aus ihrem Leben in der Gilde. Denn obwohl dies der letzte sichere Zufluchtsort auf Erden ist, fühlt sich Summer wie im Gefängnis. Sie ist nicht geschaffen für ein eintöniges Dasein. Sie will raus! Als der geheimnisvolle Clay in ihrer Schule auftaucht, ist es um sie geschehen. Clay kommt aus der Elite, genau dort will sie hin. Doch was ist mit Will, den sie schon ihr Leben lang kennt …? Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen beginnt sie zu zweifeln: Wem kann sie trauen? Ist die Elite wirklich die perfekte Spaßgesellschaft, die sie zu sein vorgibt? Und was liegt eigentlich auf der anderen Seite der Mauer?
Summer findet eine Wahrheit, die sie mehr kosten wird als nur ein gebrochenes Herz …
(Neugierig geworden? Hier kannst du das Buch kaufen und die Autorin unterstützen) 


Auf Platz 4 ist Everything Everything

Ich habe verschiedene Meinungen zu den Buch gehört und als ich mitbekommen habe, dass Amandla Stenberg die Hauptrolle hat, wollte ich das Buch unbedingt lesen und habe es mir zwar zuerst auf Deutsch gekauft, aber dann doch auf Englisch gelesen und über dieses Entscheidung bin ich echt froh, denn sonst wäre das Buch ganz anders rübergekommen. Zu der Zeit war ich aber sowieso gerade emotional anfälliger für Englische Bücher, dass ist aber eine andere Geschichte. Und warum es mir so gefallen hat, liegt daran, dass mich dieses Geschichte auch nach einer Woche nicht losgelassen hat und ich immer wieder an sie denken musste.

Darum geht es:
Madeline Whittier is allergic to the outside world. So allergic, in fact, that she has never left the house in all of her seventeen years. But when Olly moves in next door, and wants to talk to Maddy, tiny holes start to appear in the protective bubble her mother has built around her. Olly writes his IM address on a piece of paper, shows it at her window, and suddenly, a door opens. Maddy is certainly going to fall in love with Olly. It's almost certainly going to be a disaster. 
(Neugierig geworden? Hier kannst du das Buch kaufen )


Kommen wir zum dritten Platz, den belegt nämlich Obsidian.


Ich wollte mir das Buch ehrlich gesagt schon viel früher kaufen, was vor allem am Cover lag ich meine die sind halt einfach wunderschön, doch irgendwie kam es nicht dazu, und dann meine Freundin es plötzlich gelesen und hat mich angesteckt,worüber ich richtig froh bin, denn dieser erste Band war auch nachdem dritten mal lesen noch richtig gut und das schafft nicht jedes Buch. Auch diese Geschichte hat mich nicht losgelassen, weshalb ich auch in den letzten Weihnachtsferien die ganze Reihe komplett durchgelesen habe.


Darum gehts:

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird...
 (Du hast das Buch noch nicht in deinem Regal stehen? Hier kannst du es schnell ändern)


Bei den ersten beiden Plätzen habe ich mich schwer getan und konnte leider keine Einigung mit mir aus machen, deswegen fasse ich die beiden Plätze einfach zusammen. Und um die beiden bzw. drei Bücher um die es geht sind: Maybe Someday und die ersten beiden Bände von der Will und Layken Reihe.



Die ersten Bücher, welche ich von Colleen Hoover gelesen habe, waren die Bücher rund um Will und Layken. Und ich weiß im Nachhinein gar nicht mehr welches ich wirklich besser finde. Was ich aber weiß ist, dass ich bei beiden Büchern richtig geweint und bis zu diesen Moment an wusste ich gar nicht, dass Bücher so eine Macht haben. Ich musste sogar zwischendurch aufhören zu lesen. Aber ehrlich gesagt muss ich nicht viel zu den Büchern sagen, denn sie sprechen irgendwie für sich.

Darum geht es:
Was, wenn du die große Liebe triffst und das Leben dazwischenkommt?
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
(Du kennst Will und Laykn noch nicht? Hier kannst du alle drei Bände kaufen )


 Kommen wir zu Maybe Someday:



Nachdem ich also wusste, dass mich Colleens Hoover zum weinen bringen, dachte ich, dass ich gewappnet wäre für das was kommt, aber da lag ich falsch: So viel wie ich bei diesen Buch geweint habe, habe ich noch nie bei einen Buch geweint. Dieses Buch hat es einfach geschafft mich so richtig vom Hocker zu hauen. Ich weiß nicht wie es euch bei diesem Buch ging aber ich war ein emotionales Wrack :D.

Und darum geht es: Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich. 
(Du willst dieses Buch auch im Regal haben? Hier kannst du es dir kaufen) 


Das war meine Top Five. Ich habe jetzt Harry Potter mal rausgenommen, denn da ist es einfach zu lange, dass die Bücher gelesen habe und außerdem habe ich in der Zwischenzeit so viele andere Bücher gelesen die mich einfach mehr berührt haben, also bitte #NoHate. Wie ist eure Top Five und stimmt ihr mir bei manchen Büchern zu?


Ich wünsche euch noch einen wundervollen Resttag!

Siehe auch

Meine Lieblingsbücher: Eine Top Five Liste

Ehrlich gesagt habe ich schon so viele Bücher gelesen, dass es echt schwierig war die besten 5 herauszusuchen, aber dennoch habe ich ...